PM 47 | 20.06.2026
Max Jankowsky zum Sprecher des Heringsdorfer Kreises gewählt
Die Spitzen der fünfzehn ostdeutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs) trafen sich zu ihrer traditionellen Sommersitzung auf der Insel Usedom in Heringsdorf.
Christoph Neuberg, Max Jankowsky, Klaus Olbricht, André Rummel
Im Rahmen der Beratungen wurde Max Jankowsky, Präsident der IHK Chemnitz, zum neuen Sprecher des Heringsdorfer Kreises gewählt. Er folgt auf Klaus Olbricht, der nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze des Gremiums nicht erneut kandidierte. Jankowsky bedankte sich für das erhaltene Vertrauen und betonte, dass er das besondere Amt mit Demut und Tatendrang zugleich antrete. Er sei sich jedoch sicher, die hohen Erwartungen erfüllen zu können.
„Die ostdeutsche Wirtschaft braucht eine starke, geeinte Stimme und unsere größtmögliche Unterstützung.“
Mit der Wahl Jankowskys übernimmt zugleich die IHK Chemnitz die Funktion der Sprecherkammer des Bündnisses und löst damit die IHK Magdeburg ab. Jankowsky würdigte die langjährige Arbeit seines Vorgängers:
„Klaus Olbricht hat den Heringsdorfer Kreis über viele Jahre hinweg mit großem Engagement geprägt und die Interessen der ostdeutschen Wirtschaft mit Nachdruck vertreten.“
Im Mittelpunkt der Sommersitzung standen die Weiterentwicklung der gemeinsamen wirtschaftspolitischen Interessenvertretung sowie Ansätze zur stärkeren Verzahnung der Kammern untereinander. Diskutiert wurden unter anderem Möglichkeiten zur Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit, zur Nutzung von Synergien sowie zur weiteren Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb des Verbundes.
Dr. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK)
Besonderer Gast der Tagung war Dr. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Der Austausch mit ihr fokussierte sich auf die Zusammenarbeit innerhalb der IHK-Organisation auf Bundes- und Europaebene.
Dabei ging es insbesondere um die stärkere Verankerung ostdeutscher Themen in der Arbeit der DIHK sowie um den engen Schulterschluss mit der Interessenvertretung in Berlin.
Das jährliche Treffen des Heringsdorfer Kreises steht für den gemeinsamen Willen der ostdeutschen Wirtschaft, mit einer klaren und geeinten Stimme aufzutreten. Ziel ist es, die Interessen von mehr als einer Million Unternehmen in Ostdeutschland wirkungsvoll zu vertreten und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten.
Der Heringsdorfer Kreis ist der Zusammenschluss der 15 ostdeutschen Industrie- und Handelskammern und bündelt deren wirtschaftspolitische Positionen gegenüber Bund, Ländern und Europa. Er agiert ergänzend zur DIHK und akzentuiert ostdeutsche Wirtschaftsinteressen.
Vertreter der 15 ostdeutschen Industrie- und Handelskammern: IHK Berlin, IHK Cottbus, IHK Ostbrandenburg, IHK Potsdam, IHK Dresden, IHK zu Leipzig, IHK Chemnitz, IHK Erfurt, IHK Ostthüringen zu Gera, IHK Südthüringen, IHK Halle-Dessau, IHK Magdeburg, IHK Neubrandenburg, IHK zu Rostock, IHK zu Schwerin