Medieninformation vom 9. Januar 2026

IHK-Arbeitskreis Nachfolge zu Gast bei der Firma Gebr. Schwarz GmbH in Rottweil-Neukirch

Die IHK und der IHK-Arbeitskreis Nachfolge zeigten sich erfreut über das Interesse zahlreicher Unternehmerinnen und Unternehmer an ihrer Veranstaltung „Zukunftssicher –Unternehmensnachfolge gemeinsam anpacken". Gastgeber war die Firma Gebr. Schwarz GmbH in Rottweil-Neukirch. Der Einladung gefolgt waren rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region.
Marlene Roming, Nachfolgeberaterin bei der IHK, sagt: „Das große Interesse zeigt uns, dass das Thema Unternehmensnachfolge auch hier in unserer Region eine immer größer werdende Bedeutung bekommt und wir hier weiter tätig sein müssen. Doch eine Nachfolge in einem Unternehmen ist eine bedeutende strategische Herausforderung, die gut durchdacht sein will. Sie stellt die Weichen für die Zukunft und erfordert eine sorgfältige Planung sowie eine umfassende Vorbereitung. Und hier wollen wir möglichst frühzeitig informieren und Netzwerke schaffen zwischen den Unternehmen, Nachfolgeinteressierten und den Experten, wie wir sie etwa in unserem Arbeitskreis haben.“
Neben zwei Expertenvorträgen zu den Themen „Zukunftsfähige Unternehmensführung“ sowie „Kommunikation zwischen übergebender und übernehmender Person“, konnten sich die Unternehmensvertreter an mehreren Informationstischen mit den Expertinnen und Experten des Arbeitskreises Nachfolge zu allen Themen rund um eine Unternehmensnachfolge austauschen.
Das Highlight des Abends war der Praxisbericht der Gastgeber. Danny und Uwe Schwarz von der Firma Gebr. Schwarz GmbH. Sie berichteten zusammen mit dem Geschäftsführer Jens Roth jeweils aus ihren persönlichen Perspektiven und gaben dabei Einblicke, wie sie den Prozess der Unternehmensübernahme bei der Gebr. Schwarz GmbH erlebt haben, was gut gelaufen ist und was sie rückblickend vielleicht anderes machen würden.

Danny Schwarz hatte 2021 die Gebr. Schwarz-Firmengruppe in dritter Generation von seinem Vater übernommen und obwohl die Nachfolge hier innerhalb der Familie erfolgte und sich alle Seiten schnell einig waren, dauerte auch hier der gesamte Prozess mehrere Jahre.
Darum sind sich die Expertinnen und Experten des Arbeitskreises auch bei ihrer Empfehlung einig, sich frühzeitig – durchaus schon fünf bis zehn Jahre im Voraus – mit der Nachfolgeplanung zu beschäftigen. Dabei sollte dann auch geprüft werden, ob eigene Kinder oder Beschäftigte als potenzielle Nachfolgende in Frage kommen. Ist das nicht der Fall, muss die Suche extern erfolgen – ein Prozess, der Zeit, eine gute Vorbereitung und Beratung und häufig auch eine Moderation erfordert. Hierfür bieten die IHKs sowie die Mitglieder des IHK-Arbeitskreises Nachfolge ihre Unterstützung an.
Weitere Informationen zum Thema Nachfolge und zu den Mitgliedern des Arbeitskreises erhalten interessierte Unternehmen gibt es bei IHK-Nachfolgeberaterin Marlene Roming und in der Mitgliederbroschüre auf der IHK-Webseite unter Eingabe der Dokumentennummer 5081994 im Suchfeld.