Medieninformation vom 9. März 2026

Gemeinsam Wirtschaft stärken: IHK fordert verlässliche Standortbedingungen nach der Landtagswahl

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist entschieden. Für die Wirtschaft in der Region beginnt nun eine entscheidende Phase: In den kommenden Wochen werden die politischen Schwerpunkte der neuen Landesregierung ausgestaltet und damit die Weichen gestellt, wohin sich Baden Württemberg als Wirtschafts- und Industriestandort entwickelt.
„Unsere Region gehört zu den wirtschaftsstärksten Standorten des Landes. Fast die Hälfte der Wertschöpfung entsteht bei uns in der Industrie, jeder zweite Euro wird international verdient“, betont IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos. „Wenn unsere Betriebe investieren, entstehen Arbeitsplätze, Ausbildungsstellen und Gewerbesteuern. Davon profitieren alle.“ Viele Unternehmen stünden jedoch vor der Frage, ob sie angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen investieren sollen. Dafür brauche es klare, verlässliche und zukunftsfähige Standortbedingungen. „Dann werden neue Maschinen gekauft, dann entstehen Innovationen und Kooperationen“, so Hakenjos.
Mit Blick auf die neue Legislatur formuliert die IHK konkrete Erwartungen an die Landespolitik. Dazu gehören der Ausbau wichtiger Straßen sowie die Stärkung der internationalen Schienenachse Stuttgart–Zürich durch de n Ausbau der Gäubahn. Ebenso wesentlich sei für die regionale Wirtschaft ein spürbarer Abbau von Bürokratie, Vorgaben und unnötigen Verfahren, der Erhalt leistungsfähiger Hochschulen und Schulen, der weitere Ausbau von Mobilfunk und Energieversorgung sowie die Sicherung und Bereitstellung ausreichender Wirtschaftsflächen.
Damit diese Ziele erreicht werden können, brauche es ein konstruktives Zusammenspiel vieler Beteiligter. „Zukunft ist Teamarbeit“, betont Hakenjos. „Lassen Sie uns gemeinsam anpacken. Unsere Unternehmen sind bereit und wir als IHK ebenso. Für eine starke Region und gute Perspektiven.“