Medieninformation vom 13. Juli 2026
Gemeinsam für einen starken Wirtschaftsstandort: IHK-Spitze tauscht sich mit Landtagsabgeordnetem Stefan Teufel aus
Wie lässt sich die wirtschaftliche Stärke des Landkreises Rottweil und der gesamten Region Schwarzwald-Baar-Heuberg langfristig sichern? Darüber tauschen sich der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel (CDU), die Präsidentin der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Birgit Hakenjos, und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez in Rottweil aus.
Im Fokus standen die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts, leistungsfähige Infrastruktur sowie die Frage, wie Politik und Wirtschaft gemeinsam die richtigen Voraussetzungen für Investitionen, Beschäftigung und Wachstum schaffen können. Dabei wurde deutlich, dass gerade die industrielle Prägung der Region noch stärker wahrgenommen und unterstützt werden müsse.
„Unsere Unternehmen brauchen Verlässlichkeit, Planungssicherheit und den Mut, wieder stärker auf wirtschaftliches Wachstum zu setzen“, betonte die IHK-Präsidentin. Mit Blick auf hohe Energiekosten, zunehmende Bürokratie und die Unsicherheiten vieler Betriebe forderte sie klare politische Signale. „Wer invest
iert, ausbildet und Arbeitsplätze sichert, braucht Rahmenbedingungen, die das ermöglichen und nicht erschweren.“ Gleichzeitig sprach sich Hakenjos für eine stärkere Wahrnehmung der Region als bedeutenden Industrie- und Innovationsstandort aus. „Wir haben starke Unternehmen, engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer sowie eine hohe Wertschöpfung. Diese Stärken müssen wir selbstbewusst vertreten.“
Im Rahmen des Besuchs in Rottweil entstand ein gemeinsames Foto mit weiteren Vertretern der regionalen Wirtschaft: Von links: IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez, Stefan Walliser (Geschäftsführer Avenio Marketing GmbH), IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos, Stefan Teufel MdL (CDU), Roland Haag (Projektleiter Neckarline) und Philipp Merz (Prokurist Merz Immobilien).
Stefan Teufel hob die Bedeutung leistungsfähiger Infrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. „Eine starke Wirtschaft braucht eine starke Anbindung“, so der Landtagsabgeordnete. Besonderes Augenmerk legte er auf die Schienenachse Stuttgart–Zürich. Die Gäubahn sei weit mehr als eine Verkehrsverbindung und ein wichtiger Faktor für die Erreichbarkeit der Region, den Fachkräfteverkehr und die Standortattraktivität. Zudem verwies Teufel auf die Chancen, die sich durch die Landesgartenschau für Rottweil und die gesamte Region ergeben. „Die Landesgartenschau ist ein Zukunftsprojekt mit Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Sie bietet die Möglichkeit, die Lebensqualität, die Attraktivität und die Leistungsfähigkeit unserer Region sichtbar zu machen.“ Der Austausch habe gezeigt, dass Politik und Wirtschaft beim Ziel eines starken und wettbewerbsfähigen Standorts an einem Strang ziehen.
