Medieninformation vom 16. März 2026
Kraftloser Start ins neue Jahr: IHK erwartet ein Jahr der Reformen
Die Wirtschaft in der Region startet ohne spürbaren Aufschwung ins Jahr 2026. Laut aktueller IHK-Konjunkturumfrage bewerten 18 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut. 54 Prozent sprechen von einer befriedigenden Situation, während 28 Prozent ihre Lage weiterhin als schlecht einordnen. Das konjunkturelle Klima bleibt damit hinter dem Landesschnitt zurück.
Auch die Erwartungen der Unternehmen zeigen ein zurückhaltendes Bild. 20 Prozent rechnen mit einer besseren Geschäftsentwicklung, 55 Prozent mit stabilen Verhältnissen. Gleichzeitig ist der Anteil der Unternehmen, die eine Verschlechterung erwarten, auf 25 Prozent gestiegen. Die Ertragslage bleibt angespannt: Nur 15 Prozent bewerten sie als gut, während 38 Prozent von einer schlechten Ertragssituation berichten. IHK Präsidentin Birgit Hakenjos erklärt: „Das ist ein kraftloser Start ins neue Jahr. Unsere Unternehmen beweisen enorme Widerstandskraft, aber ein echter Aufschwung ist nicht in Sicht. Hohe Kosten, eine hemmende Bürokratie und Unsicherheit bremsen die wirtschaftliche Entwicklung aus. Dadurch fehlen neue Impulse für Beschäftigung und Entwicklung in der Region. Nach einem Herbst der Reförmchen braucht Deutschland jetzt ein Jahr der echten Reformen. Nur so gewinnen unse
re Betriebe die nötige Wettbewerbsfähigkeit zurück.“
Investitionen leicht im Plus – aber weiterhin vorsichtig
Die Investitionsbereitschaft zeigt zum Jahresbeginn leichte Impulse: 24 Prozent der Unternehmen planen steigende Inlandsinvestitionen (Vorjahr: 15 Prozent). Dennoch bleibt der Schwerpunkt klar defensiv. Vorrangig investiert wird in Ersatzbedarf (70 Prozent), gefolgt von Digitalisierung, Rationalisierung und Innovationen. Neue Produktionslinien oder zusätzliche Standorte entstehen kaum und damit auch weniger neue Arbeitsplätze. Die Exporterwartungen stabilisieren sich: 66 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem gleichbleibenden Auslandsgeschäft, nur 15 Prozent erwarten Rückgänge. „Unternehmen investieren, aber nach wie vor nicht offensiv. Bleiben größere Investitionen aus, planen auch Kommunen zurückhaltender, da die wirtschaftliche Entwicklung die Grundlage für finanzielle Spielräume vor Ort bildet“, so Hakenjos.
Die Investitionsbereitschaft zeigt zum Jahresbeginn leichte Impulse: 24 Prozent der Unternehmen planen steigende Inlandsinvestitionen (Vorjahr: 15 Prozent). Dennoch bleibt der Schwerpunkt klar defensiv. Vorrangig investiert wird in Ersatzbedarf (70 Prozent), gefolgt von Digitalisierung, Rationalisierung und Innovationen. Neue Produktionslinien oder zusätzliche Standorte entstehen kaum und damit auch weniger neue Arbeitsplätze. Die Exporterwartungen stabilisieren sich: 66 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem gleichbleibenden Auslandsgeschäft, nur 15 Prozent erwarten Rückgänge. „Unternehmen investieren, aber nach wie vor nicht offensiv. Bleiben größere Investitionen aus, planen auch Kommunen zurückhaltender, da die wirtschaftliche Entwicklung die Grundlage für finanzielle Spielräume vor Ort bildet“, so Hakenjos.
Nachfrage schwach, Kosten hoch
Die schwache Inlandsnachfrage bleibt mit 69 Prozent das größte Risiko für die Konjunktur. Auch Arbeitskosten und Energiepreise belasten die Betriebe deutlich. Geopolitische Spannungen und wirtschaftspolitische Unsicherheiten verstärken die Zurückhaltung. „Die Unternehmen stehen unter einem enormen Veränderungsdruck, während politische Reformschritte lange brauchen bzw. in bestimmten Bereichen wie Infrastruktur, Regulierung sowie bei Steuern und Sozialabgaben nach wie vor auf sich warten lassen“, kritisiert die IHK-Präsidentin. „Wir müssen einfach schneller werden.“
Die schwache Inlandsnachfrage bleibt mit 69 Prozent das größte Risiko für die Konjunktur. Auch Arbeitskosten und Energiepreise belasten die Betriebe deutlich. Geopolitische Spannungen und wirtschaftspolitische Unsicherheiten verstärken die Zurückhaltung. „Die Unternehmen stehen unter einem enormen Veränderungsdruck, während politische Reformschritte lange brauchen bzw. in bestimmten Bereichen wie Infrastruktur, Regulierung sowie bei Steuern und Sozialabgaben nach wie vor auf sich warten lassen“, kritisiert die IHK-Präsidentin. „Wir müssen einfach schneller werden.“
Arbeitsmarkt ohne Dynamik
Die Arbeitslosigkeit ist in zwei der drei Landkreise der Region gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel ein strukturelles Problem: Viele Unternehmen kämpfen weiterhin mit unbesetzten Stellen. Die Beschäftigungspläne bleiben entsprechend verhalten: Acht Prozent wollen ihre Belegschaft aufstocken, während 34 Prozent mit einem Rückgang rechnen. „Der Arbeitsmarkt ist zweigeteilt: Der Fachkräftemangel bremst Wachstum, gleichzeitig steigt die Zahl der Arbeitslosen. Das zeigt, wie tiefgreifend die strukturellen Probleme inzwischen sind“, so Birgit Hakenjos.
Die Arbeitslosigkeit ist in zwei der drei Landkreise der Region gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel ein strukturelles Problem: Viele Unternehmen kämpfen weiterhin mit unbesetzten Stellen. Die Beschäftigungspläne bleiben entsprechend verhalten: Acht Prozent wollen ihre Belegschaft aufstocken, während 34 Prozent mit einem Rückgang rechnen. „Der Arbeitsmarkt ist zweigeteilt: Der Fachkräftemangel bremst Wachstum, gleichzeitig steigt die Zahl der Arbeitslosen. Das zeigt, wie tiefgreifend die strukturellen Probleme inzwischen sind“, so Birgit Hakenjos.
Wirtschaft fordert entschlossenen politischen Kurswechsel
Die IHK Schwarzwald Baar Heuberg sieht in der aktuellen Lage einen klaren Auftrag an die Politik: „Unsere Unternehmen wollen investieren, innovieren und anpacken. Aber dafür brauchen sie endlich Rückenwind statt Gegenwind“, betont Birgit Hakenjos.
Die IHK Schwarzwald Baar Heuberg sieht in der aktuellen Lage einen klaren Auftrag an die Politik: „Unsere Unternehmen wollen investieren, innovieren und anpacken. Aber dafür brauchen sie endlich Rückenwind statt Gegenwind“, betont Birgit Hakenjos.
