Medieninformation vom 20. Oktober 2026
Stadt Schramberg und IHK im Arbeitsgespräch zur Talumfahrung: Zügige Realisierung erwartet
Informationen austauschen, gemeinsame Interessen vertreten und Kräfte bündeln: Unter diesem Leitgedanken trafen sich Vertreter der Stadt Schramberg sowie der IHK zu einem Arbeitsgespräch im Schramberger Rathaus. Im Mittelpunkt standen die Planungen zur Talumfahrung Schramberg. Stadt und IHK fordern spürbare Fortschritte bei der weiteren Planung.
„Die Talumfahrung ist seit 2016 im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030. Nach Fortschritten in den 2020er Jahren, in denen Teile der Vorplanung geleistet wurden, erhalten wir seit 2023 immer dieselbe Antwort: Bundes- und Landesverkehrsministerium seien in Abstimmung“, erklärt Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr. „Ich verstehe inzwischen alle Bürger, die daran zweifeln, dass die Talumfahrung jemals kommt. Was wir jetzt brauchen, sind klare Aussagen, idealerweise ein klares Bekenntnis zur Talumfahrung. Dann muss es auch zügig mit der Planung voran gehen.“
Die Talumfahrung würde die Verkehrsbelastung und die damit verbundenen Emissionen in Schramberg reduzieren. Dies könnte neue städtebauliche Möglichkeiten eröffnen und die Wohn- und Lebensqualität in der Stadt stärken.
Dorothee Eisenlohr fasst das Gespräch mit den IHK-Vertretern zusammen: „Es ist ein starkes Zeichen, dass die Wirtschaft hinter der Talumfahrung steht. Sie ist nicht nur wichtig für Schramberg, sondern für den überregionalen Verkehr. Von Bund und Land erwarten wir ein zügiges ‚Go‘ für
die weitere Planung durch das Regierungspräsidium.“
Thomas Brantner (CDU-Fraktionsvorsitzender), Bent Liebrich (Stadt Schramberg), Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, stellv. IHK-Hauptgeschäftsführer Philipp Hilsenbek, Martin Schillinger (Haas Logistic GmbH), Tanja Witkowski (SPD-Fraktionsvorsitzende), Achim Scheerer (Scheerer Logistik GmbH & Co. KG) und Steffen Engeser (Engeser GmbH) im Arbeitsgespräch zur Talumfahrung.
„Der Ausbau der Bundesstraße B 462 ist eine Maßnahme des Bundesverkehrswegeplanes und damit von überregionaler Bedeutung", so Philipp Hilsenbek, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Maßnahme stärke die Ost-West-Verbindung zwischen der A 5 im Rheintal und A 81 Richtung Singen und Stuttgart. Angesichts der wirtschaftlichen Stärke der Region seien die Straßenverbindungen über den Schwarzwald weiterhin ausbaufähig. Die Standortumfrage unter IHK-Mitgliedsbetrieben belegt den Wunsch nach besserer Anbindung. Hilsenbek betont: „Von den Planungsbehörden und den Ministerien in Land und Bund wünschen wir uns zügige Planungen, transparente Entscheidungsprozesse und ein klares Bekenntnis zu den Projekten im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030."
