Medieninformation vom 21. Juli 2026
IHK setzt auf stärkeren Technologietransfer in der Region: Mark Schoor bringt bei der IHK Unternehmen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups zusammen
Wie kommen neue Erkenntnisse aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen möglichst schnell in die Unternehmen der Region? Mit dieser Frage beschäftigt sich Dr. Mark Schoor, der seit Kurzem als Technologietransfermanager bei der IHK tätig ist.
Seine Aufgabe ist es, Unternehmen mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups zusammenzubringen. Denn obwohl viele Betriebe vor ähnlichen technologischen Herausforderungen stehen, entstehen Kooperationen häufig nicht von selbst. Oft fehlen die passenden Kontakte oder der Überblick über Fördermöglichkeiten.
„Der Wettbewerbsdruck nimmt zu und viele Unternehmen suchen gezielt nach neuen Technologien oder Forschungspartnern, um ihre Innovationskraft zu stärken“, sagt Schoor. Gerade in einer industriell geprägten Region wie Schwarzwald-Baar-Heuberg steige die Nachfrage nach Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft mit dem großen Ziel des Technologietransfers.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Fördermittelberatung. Gemeinsam mit Unternehmen prüft die IHK, welche Programme von Land, Bund oder Europäischer Union für geplante Innovationsprojekte infrage kommen. „Die Förder
landschaft ist über die Jahre immer komplexer geworden. Viele Unternehmen wissen gar nicht, welche Möglichkeiten sie nutzen können“, so Schoor.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die IHK auch die Pläne der grün-schwarzen Landesregierung mit Interesse. Im Koalitionsvertrag haben sich die Partner vorgenommen, die Förderlandschaft zu vereinfachen, Programme stärker zu bündeln und digitale Zugänge auszubauen. Die IHK begrüßt diese Zielrichtung. Ob daraus für Unternehmen tatsächlich spürbare Erleichterungen entstehen, werde jedoch von der konkreten Umsetzung abhängen.
„Weniger Bürokratie und mehr Transparenz wären ein wichtiger Schritt. Am Ende kommt es darauf an, dass Unternehmen schneller zur passenden Förderung gelangen und Innovationsprojekte nicht an formalen Hürden scheitern“, sagt Schoor.
