Medieninformation vom 23. März 2026

IHK und Unternehmen beim Robotik-Institut der Hochschule Offenburg: Robotik als Schüsseltechnologie / Blick in die industrielle Zukunft

Die Industrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Moderne Robotik, intelligente Assistenzsysteme und autonome Produktionstechnologien gehören zunehmend zur Grundausstattung der Wertschöpfung. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Fachkräften, während viele Betriebe vor der Frage stehen, wie Automatisierung helfen kann, Kapazitäten zu sichern und neue Innovationspotenziale zu erschließen.
Bei einem Besuch am renommierten Robotik-Institut (WLRI) der Hochschule Offenburg konnte die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zusammen mit dem Partner IHK Südlicher Oberrhein den teilnehmenden Unternehmen tiefgehende Einblicke geben, wie sich die Robotik in der Praxis entwickelt und welche Chancen sich daraus für regionale Industriebetriebe ergeben. „Robotik ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie ist eine Schlüsseltechnologie für die Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit und hilft, Fachkräfteengpässe abzufedern, Prozesse zu stabilisieren und völlig neue Wertschöpfung möglich zu machen“, betont Marvin Lehmann, IHK-Referent für Innovation und Technologie
Die hohe Resonanz unterstreicht den Bedarf: Rund 75 Prozent der Teilnehmer stammten aus Unternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg – viele davon auf der Suche nach konkreten Lösungen für Produktion, Logistik oder Qualitä tskontrolle.
Die Veranstaltung bot den Unternehmen nicht nur Orientierung über zentrale Technologietrends sondern auch praxisnahe Einblicke in konkrete industrielle Anwendungsbeispiele und einen Austausch mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Für viele Betriebe zeigten sich neue Ansatzpunkte, um Prozesse zu automatisieren, Qualität zu steigern oder Fachkräfte gezielt zu entlasten.
Das WLRI zeigte den Gästen dabei, wie nah Zukunftstechnologie bereits am industriellen Alltag ist: Eine kollaborative Robotik, die Hand in Hand mit Menschen arbeitet, optische Systeme und KI-basierte Objekterkennung, etwa für vollautomatisierte Montageprozesse, mobile Robotersysteme, die flexibel Materialflüsse abbilden oder innovative Greif- und Assistenztechnologien, die Präzisionsarbeit unterstützen.
In Führungen wurden zudem Forschungsprojekte präsentiert, die weit über klassische Industrieanwendungen hinausreichen – von hochpräzisen Messrobotern bis hin zu realitätsnahen Entwicklungsumgebungen für autonome Systeme. „Was die Hochschule hier zeigt, ist nicht nur technisch beeindruckend, es ist für unsere Unternehmen unmittelbar relevant. Die Beispiele und Projekte bieten klaren Mehrwert, geben Orientierung und lösen bei vielen konkrete Ideen aus“, so Marvin Lehmann.
Unternehmen, die an zukünftigen Technologieformaten, Betriebsbesuchen oder Innovationsangeboten interessiert sind, können sich an den Bereich Innovation und Technologie der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg wenden.